Rucksäcke

Tagesrucksack

Dieser Rucksack kann sowohl für kleine Wanderung, als auch für den Alltag, Uni oder die Stadt genutzt werden. Die Größe reicht bis ca. 30 Liter und das Gewicht ist durch fehlende Verstrebungen am Rücken leichter und flexibler. Oft passt ein Din-A4 Ordner hinein und es gibt kleine Organizerfächer. Ist der Tagesrucksack eher für Outdooraktivitäten gedacht, können auch Wanderstöcke, Eisgeräte, Helme o.ä. seitlich angebracht werden.

Tourenrucksack

Wie der Name schon verrät wird der Tourenrucksack für alpine Hüttentouren, Kletter- oder Skitouren getragen. Da diese Rucksäcke nicht für schwere Last gedacht sind, ist das System auch oft dünner gepolstert und Belüftungssysteme eher eingeschränkt, genau das richtige für Gewichtsminimalisten. Meist hat der Rucksack auch mehr
Materialschlaufen als andere, sodass die Kletter- oder Skiausrüstung optimal außen angebracht werden kann. Zusätzlich ist er trinksystemkompatibel, damit der Trinkschlauch zu jeder Zeit erreichbar ist.

Trekkingrucksack

Wenn eure Reise mehrere
Wochen/Monate dauert oder ihr eure ganze Campingsausrüstung einpacken müsst, dann hat der Trekkingrucksack oder
auch „Backpack“ die richtige Größe. Das Fassungsvermögen fängt bei 40 Liter an und endet je nach Hersteller bei ungefähr 80 Liter. Viele Modelle besitzen einen Fronteingriff, ein Bodenfach und andere viele funktionelle Fächer, sind höhenverstellbar und haben einen Regenschutz integriert. Um eine Last ab 10 Kilo aufwärts zu tragen, gibt es verschiedene
Rückensyteme und Belüfungssysteme, sodass es für jeden „Rückentyp“ das
passende Modell gibt.

Kindertrage

Wer mit seinen Kleinkindern wandern möchte und dabei auch Höhenmeter und lange Wege bewältigen will, für den ist die Kinderkraxe die perfekte Alternative zum Kinderwagen. Dieser Rucksack ist mit einem Sitz für Kinder bis zu 3 Jahren ausgestattet, bei dem der Träger ein Maximalgewicht von ca. 22 Kilo (inklusive Kind) tragen kann. Meist ist der Kindersitz höhenverstellbar und auch der 5-Punkt-Sicherheitsgurt und die Fußschlaufen lassen sich auf die Größe des Kindes einstellen. Manche Modelle besitzen ein waschbares Stirnkissen vorne und ein komfortables Kissen am Hinterkopf, sowie optional ein Sonnen- bzw. Regenschutz. Der Hüftgurt und das Rückensystem sind ähnlich wie ein Trekkingrucksack aufgebaut, da auch hier der Träger die Last auf dem Becken tragen sollte.

Rucksackzubehör

Hier eine kleine Übersicht über unser Angebot an Zubehör:

  • Regenhüllen
  • Trinksysteme
  • Spanngurte / Packriemen
  • Packsäcke / Dry Bags
  • Steckverschlüsse
  • Schlösser
  • Transportsäcke
  • reflektive Zipper

weiteres Zubehör für eure Reise findet Ihr bei der Campingausrüstung.

Tipps fürs richtige "Packen"

  • Maximal 20 – 25% des Körpergewichts kann ein Trainierter über einen längeren Zeitraum tragen. Die deutsche Bundeswehr geht sogar von 33% aus. Dort sind die Touren mit Rucksack aber auch bekanntermaßen extrem anstrengend!
  • Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte dicht am Körper und möglichst in Schulterhöhe liegen. So befindet er sich immer über dem Körperschwerpunkt und der Rucksack zieht beim Tragen nicht nach hinten.
  • Je näher der Schwerpunkt des Rucksacks am Körper liegt, desto leichter trägt sich der mobile Kleiderschrank. Außerdem schaukelt der Rucksack nicht so schnell und man hat ihn besser unter Kontrolle.
  • Schlafsack, Daunenausrüstung und andere
    leichte Gegenstände kommen ins Bodenfach. Mittelschwere Sachen wie Kleidung nach oben außen.
  • Schwere Ausrüstung (Zelt, Proviant, dicke Jacken) nach oben auf Schulterhöhe, möglichst nah an den Rücken.
  • Kleinigkeiten sind im Deckelfach gut aufgehoben und schnell erreichbar.
  • Um Nachteile wie Hängenbleiben, größere
    Windangriffsflächen oder Nässe zu vermeiden, empfiehlt es sich so wenig wie möglich außen am Rucksack zu befestigen.
  • Generell (gerade auch bei Seiten taschen) auf die gleichmäßige Gewichtsvertei lung achten.
  • In leichtem Gelände (Wanderweg, flache Wege)packt man den Lastschwerpunkt höher.
  • In schwierigem Gelände (Hochtouren, Klettersteige) etwas tiefer und damit näher zum Körperschwerpunkt. Bei dieser Packweise läuft man zum Ausgleich zwar etwas mehr nach vorn gebeugt, aber man ist nicht so leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, wie bei einem hohen Schwerpunkt.